Gespräch im Bonhoeffer-Haus am Donnerstag, 27. April 2023, 19-21 Uhr

Dorothee Röhrig, Enkelin des im Widerstand ermordeten Hans von Dohnanyi und seiner Frau Christine, geb. Bonhoeffer, kommt am Vortag ihrer Lesung bei der Leipziger Buchmesse ins Bonhoeffer-Haus. Das Buch, das gerade erst vor 6 Wochen erschienen ist, hat es bereits auf die Spiegel-Bestsellerliste für Sachbücher geschafft. Dorothee Röhrig rückt die starken Frauen in der Familie, die im Widerstand nicht nur hinter, sondern neben ihren Männern gestanden haben, ins Blickfeld.

Der Buchtitel ist ein Zitat ihrer Mutter: „Du wirst noch an mich denken“ und trägt den Untertitel: „Liebeserklärung an eine schwierige Mutter“.

Dazu schreibt die dtv Verlagsgesellschaft:

Als Dorothee Röhrig auf ein altes Foto ihrer Mutter stößt, setzt sich ein Gedankenkarussell in Bewegung. Was weiß sie über diese Frau, die 18 war, als ihr Vater Hans von Dohnanyi hingerichtet wurde? Die nach dem Krieg versuchte, ihre traumatisierte Mutter Christine in das Familienleben einzubetten – so wie die Autorin später selbst für ihre von Verlusten gezeichnete Mutter da war. Mit großer emotionaler Ehrlichkeit erzählt Dorothee Röhrig vom widersprüchlichen Verhältnis zu ihrer Mutter und der Rolle der Frauen in einer außergewöhnlichen Familie. Ein Nachdenken über die Ambivalenz der Gefühle und darüber, was es heißt, Teil einer Familie zu sein, die jedem Einzelnen viel abverlangt.

Dorothee Röhrig stellt ihr Buch vor im Gespräch mit dem stellvertretenden Vorsitzenden im Bonhoeffer-Haus, Dr. Tobias Korenke, Enkel des ebenfalls im Widerstand ermordeten Rüdiger Schleicher und seiner Frau Ursula, geb. Bonhoeffer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dorothee Röhrig,

Enkelin von Hans von Dohnanyi und Christine, geb. Bonhoeffer,

Autorin des Spiegel-Bestseller-Sachbuchs »Du wirst noch an mich denken«  Liebeserklärung an eine schwierige Mutter

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