“Nicht im Möglichen schweben, sondern das Wirkliche tapfer ergreifen”
Das tätige Handeln war für Dietrich Bonhoeffer zentral – in seinem Leben ebenso wie in seiner Theologie. Er war bereit, sich den Konsequenzen zu stellen, die sein Handeln im Nationalsozialismus für ihn hatte. „Nicht im Möglichen schweben, sondern das Wirkliche tapfer ergreifen“, heißt es in seinem während der Haft verfassten Gedicht Stationen auf dem Wege zur Freiheit.
Was bedeutet Bonhoeffers Verständnis von Verantwortung und entschlossenem Handeln für uns heute? Wie übernehmen wir Verantwortung für unsere Freiheit, wenn Entscheidungen schwierig werden? Darüber sprechen wir bei einem weiteren Abend unserer Reihe Politischer Salon mit dem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter.
Roderich Kiesewetter ist seit 2009 Mitglied im Deutschen Bundestag und heute Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss. Zuvor war er Oberst im Generalstabsdienst und unter anderem bei NATO und EU in Brüssel sowie in mehreren Auslandseinsätzen tätig.
Das Gespräch führt Jan Bittner, Diplomat und derzeit tätig für das Land Nordrhein-Westfalen in Berlin, Fördermitglied des Bonhoeffer-Hauses.
Anmeldung erforderlich: visit@bonhoeffer-haus-berlin.de Geben Sie bitte an, ob Sie vor Ort oder online teilnehmen möchten. Die Plätze sind begrenzt.